Warum es keinen Pauschalpreis gibt
Ein Fliesenleger, der vor allem in Bochum und Herne arbeitet, braucht etwas anderes als ein Bauunternehmen mit mehreren Gewerken, eigener Karriereseite und Projekten im ganzen Ruhrgebiet. Die eine Website ist eine klare Seite mit Leistungen, Fotos und Kontakt, die andere ein Auftritt mit vielen Unterseiten, Bewerbungsstrecke und Referenzgalerie.
Dazu kommt die Frage, wer was liefert: Bringst du Texte und Fotos mit, oder sollen sie erstellt werden? Reicht ein bewährtes Layout, oder soll das Design ganz auf deine Marke zugeschnitten sein? Genau diese Entscheidungen machen den Unterschied — nicht die Frage, ob „Website“ draufsteht.
Die fünf größten Kostenfaktoren
Wenn du diese fünf Punkte vor dem ersten Gespräch für dich klärst, bekommst du schneller ein belastbares Angebot:
Umfang und Seitenzahl
Ein Onepager mit allen Infos auf einer Seite ist schneller umgesetzt als eine Website mit eigenen Seiten für jede Leistung, jeden Ort und jede Referenz. Eigene Leistungsseiten sind dafür bei Google deutlich stärker.
Texte
Schreibst du selbst, oder sollen die Texte für dich formuliert werden? Gute Texte erklären deine Leistungen in der Sprache deiner Kunden und enthalten die Begriffe, nach denen sie suchen.
Fotos
Eigene Fotos von Baustellen, Team und Fahrzeugen wirken glaubwürdiger als Stockbilder. Ob du sie selbst machst oder ein Fotograf kommt, beeinflusst Aufwand und Ergebnis.
Funktionen
Anfrageformular mit Foto-Upload, Online-Terminbuchung, WhatsApp-Kontakt, Bewerbungsformular, Referenzgalerie oder Mehrsprachigkeit: Jede Funktion ist sinnvoll, wenn sie zu deinem Betrieb passt — und kostet Umsetzungszeit.
Design
Ein angepasstes, bewährtes Layout ist schneller fertig. Ein komplett individuelles Design lohnt sich, wenn du dich klar von anderen Betrieben abheben willst.
Einmalige und laufende Kosten
Einmalig fallen Konzept, Design, Umsetzung und — falls gewünscht — Texte, Fotos und die Einrichtung deines Google-Unternehmensprofils an. Danach kommen laufende Kosten dazu, die du im Angebot getrennt sehen solltest:
- Domain und Hosting (das SSL-Zertifikat für https ist heute meist inklusive)
- Wartung und Sicherheitsupdates, vor allem bei Systemen mit vielen Plugins
- Änderungen und Erweiterungen, wenn du sie nicht selbst machst
- Optional: laufende SEO-Betreuung, Anzeigen oder Social Media
Was eine Handwerker-Website unbedingt können sollte
Egal wie groß die Website wird — diese Punkte gehören immer dazu, weil Kunden sonst abspringen oder Google dich nicht findet:
- Schnell und gut bedienbar auf dem Handy, denn dort suchen die meisten Kunden nach einem Handwerker
- Leistungen und Einzugsgebiet klar benannt, zum Beispiel Bochum, Herne und Witten
- Kontakt mit einem Klick: Anruf, WhatsApp oder kurzes Anfrageformular
- Referenzen mit echten Fotos deiner Arbeit
- Impressum und Datenschutzerklärung, sauber eingebunden
- Eine technische Grundlage für Google: Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten und die Verknüpfung mit deinem Unternehmensprofil
Angebote richtig vergleichen
Zwei Angebote sind nur vergleichbar, wenn sie dasselbe enthalten. Diese Fragen helfen dabei:
- Gehören Domain, Inhalte und Website am Ende dir?
- Sind Texte und Fotos enthalten, oder musst du sie liefern?
- Wie viele Korrekturschleifen sind eingeplant?
- Was kostet eine spätere Änderung, und kannst du Inhalte selbst pflegen?
- Ist die SEO-Grundlage (Titel, Beschreibungen, Sitemap, Ladezeit) enthalten?
- Bei Miet- oder Abo-Websites: Wie lang ist die Laufzeit, und was passiert mit der Website bei Kündigung?
- Hast du einen festen Ansprechpartner — oder ein Ticketsystem?
So sparst du, ohne an der falschen Stelle zu sparen
Starte mit dem, was dir wirklich Anfragen bringt: einer klaren Seite mit deinen wichtigsten Leistungen, echten Fotos und einfachem Kontakt. Weitere Leistungs- oder Ortsseiten lassen sich später ergänzen, wenn die Grundlage sauber gebaut ist.
Bereite Stichpunkte zu deinen Leistungen, deinem Einzugsgebiet und typischen Kundenfragen vor und sammle Fotos von abgeschlossenen Aufträgen. Das spart Abstimmungszeit. Nicht sparen solltest du an Ladezeit, mobiler Darstellung und Rechtstexten — hier entstehen sonst die teuersten Folgekosten.
Handwerker-Website vom IT-Unternehmen aus Bochum
Wir sitzen in Bochum und bauen Websites für Handwerksbetriebe in Bochum und im Ruhrgebiet. Zum Erstgespräch kommen wir gern bei dir im Betrieb vorbei, danach bekommst du ein verbindliches Angebot, in dem einmalige und laufende Kosten getrennt aufgeführt sind.
Wenn später Zeiterfassung, Plantafel oder automatische Angebote dazukommen sollen, baut alles auf derselben Grundlage auf — das ist der Vorteil, wenn Website und Software aus einer Hand kommen.